Aktuelles

Probleme in Haiti
haben die Vollendung des in 2008 von der Peter-Hesse-Stiftung begonnenen ersten Montessori LehrerInnen Ausbildungszyklus der Stiftung in der Elfenbeinküste in West-Afrika im Juni nicht verhindert. Am 25. Juni 2010 fand in Abengourou, Côte d’Ivoire, unter großem zeremoniellem Aufwand die erste Diplomverleihung statt.

Dies sind die ersten Absolventen/Absolventinnen des „Centre Montessori d’Abengourou“. Dieses die langjährigen Haiti-Erfahrungen nutzende neue Zentrum hatte auch die erste Montessori Vorschule in Côte d’Ivoire gegründet. Die Studierenden erhielten damit eine Möglichkeit zur praktischen Übung der Montessori Methode mit Kindern.

In 2011 wird unsere Stiftung zwei weitere Montessori Vorschulen in der Elfenbeinküste eröffnen und – vorausgesetzt, dies ist finanzierbar – auch dort die LehrerInnen-Ausbildung fortsetzen.

6 Monate nach den Erdbeben in Haiti
arbeiten wir weiterhin an verbesserten dauerhaften Problemlösungen im Grundbildungsbereich in Haiti – insbesondere für die erneut beginnende und vermehrte Ausbildung von Montessori Vorschul-Lehrern und -Lehrerinnen in einem sozial und ökologisch angepassten Rahmen. Kernziel ist:

Ein ökologisch zukunftsfähiges und sozial angepasstes Lehrer-Ausbildungszentrum in Haiti.

Das Erdbeben im Januar 2010 zerstörte 4 Montessori Vorschulen unserer örtlichen Partner sowie das LehrerInnen Ausbildungszentrum in der Hauptstadt. Seitdem erhalten Kinder – soweit überhaupt – eine Betreuung in improvisierten Zeltlagern. Für die Ausbildung der LehrerInnen fehlen die räumlichen Möglichkeiten. Heliana versuchte die unterbrochen Ausbildung von Lehrerinnen in Jacmel improvisierend unter einer Zeltplane zu vollenden.

Schon unmittelbar nach den Zerstörungen begannen wir mit den Vorarbeiten für ein neues Ausbildungszentrum – und brauchen dafür mehr Hilfe, als wir nach dem Erdbeben erhielten! Ein Bauplatz ist in Verbindung mit unser treuen Haupttrainerin Naomi und ihrer Familie in Liancourt bei St. Marc gefunden. Es soll ein erdbebensicheres „grünes“, ökologisch nachhaltiges Haus mit Nutzung der Sonnenenergie werden – auch als Modell für zukünftige Bauten in Haiti. Ein zu bohrender Brunnen wird Wasser liefern, welches wir optimal für alle sanitären Zwecke nutzen wollen. Diese Arbeit soll noch im Juli dieses Jahres beginnen. Die Suche nach einer geeigneten Baulösung beginnt nun langsam konkret realisierbar zu werden – nach großen logistischen, organisatorischen und finanziellen Anfangsproblemen.

Das neue Zentrum wird die Ausbildung von bis zu 40 neue LehrerInnen pro Jahr ermöglichen. Diese werden dort wohnen und ganztägig lernen können, so dass sich das zweijährige Lernprogramm in einem intensiven Jahr bewältigen lässt. Damit werden für die Kinder Haitis Lernmöglichkeiten durch mehr LehrerInnen geschaffen, damit diese ihre traumatischen Erlebnisse überwinden und frühzeitig Fähigkeiten für ein lebenslanges Lernen erwerben können.

Unser nächstes Ziel ist es – mit noch nicht gelösten Finanzierungsproblemen – die Schulgebäude unserer Lehrerinnen zu ersetzen, damit diese „Sozial-UnternehmerInnen“ erneut eigenständig weiterarbeiten können.

Unsere Zukunftsvision ist es, Montessori-Vorschulen im ganzen Land insbesondere für die zahllosen Kinder zu fördern, die aus der Hauptstadt geflohen sind und nun auf dem Land in improvisierten Situationen hausen und ohne solche Starthilfe kaum Chancen haben, ein würdiges Leben zu führen. Für diese Vision brauchen wir allerdings noch viel Hilfe.

6 Wochen nach dem Erdbeben waren ein Team der Peter-Hesse-Stiftung und ein TV-Filmteam auf eigene Kosten in Haiti, um unsere 20 direkt vom Erdbeben betroffenen Montessori Partnerinnen zu unterstützen und über erlittene Schäden zu berichten. Außerdem wurden die Weichen für die Projekt-Zukunft in Haiti gestellt. Ein von der Familie unseres Vorstandmitglieds, Dr. med. Sabine Uhlen, gestifteter 37-minütiger Film dokumentiert diese Entwicklung und ist nun nicht nur auf Wunsch als DVD für öffentliche Vorführungen erhältlich, sondern hier auch direkt in vollem Umfang anzusehen – über: http://vimeo.com/1288925 - sowie neben TV-Interviews zur Haiti-Reise als „Langfassung Haitifilm“ auch unter www.solidarityhaiti.de.vu

Eine 9,5 YouTube Kurzfassung in Englisch ist auf der englischen Seite unserer Homepage unter News zu sehen.

Peter Hesse – Anfang Juli 2010


Dies sind die ersten Skizzen unseres angestrebten neuen Montessori LehrerInnen Trainingszentrums in Liancourt, in der Nähe von St. Marc, Haiti. - in der Nähe der zwei Projekt Vorschulen für die besonders wichtigen praktischen Übungen mit Kindern. Das einfache aber zweckmäßige Internatsgebäude wird eine Beton-Bodenplatte von etwa 20 x 16 Metern erfordern. Toiletten und Waschräume werden separat von diesem Wohn- und Arbeitsgebäude errichtet. Einige geplante Einzelheiten sind aus der Skizze nicht erkennbar, (sie verstecken sich insbesondere im "Stauraum"). Da Preise mit der wohl bestgeeigneten Baufirma aus der Dominikanischebn Republik noch verhandelt werden müssen, wissen wir noch nicht, ob wir dieses für die Montessori-Arbeit in Haiti wichtigste Gebäude für 40 StudentInnen selbst voll finanzieren können und in welchem Umfang wir die nächste Priorität realisieren können: neue oder reparierte Gebäude für die jeweils zwei zerstörten Projekschulen in Port-au-Prince und in Leogane. Wir werden Sie weiter informieren.
Peter Hesse - 18 April 2010


Montessori in Haiti und in Côte d'Ivoire - 9. März 2010

Carol Guy-James Barratt, die Montessori Projekt-Partnerin und Koordinatorin unserer Stiftung, wird vom 20.3.2010 bis Ende März in unserem Montessori Lehrerinnen Schulungszentrum in der Elfenbein Küste sein. Sie wird von Willande Dorlus-Antoine begleitet, eine unserer Lehrerinnen aus Haiti. Willande wird dort das Training der afrikanischen Studentinnen unterstützen, die ihr Montessori Diplom anstreben.
Vor dem Erdbeben arbeitete Willande in der Montessori Vorschule in Kenskoff, Haiti. Sie assistierte auch im zerstörten LehererInnen Trainingszentrum in der Rue Clermont uns besucht in Port-au-Prince die Quisqueya Universität, um dort auf Kosten der Peter-Hesse-Stiftung einen Bachelor-Grad in Erziehungswissenschaften zu erreichen. Sie hat bis zum Examen noch ein Jahr vor sich und nutzt jetzt sinnvoll die Zeit, in der Ihr Studium praktisch ruht. Anschließend wird Willande in dieser Universität Montessori Methodik unterrichten. Dieser Kurs wird als ein Hauptfach im Rahmen des erziehungswissenschaftlichen Diploms angeboten werden. Damit wird die langfristige Strategie unserer Stiftung umgesetzt, die Montessori-Ausbildung in Haiti auch formal zu festigen.
In Erdbebengebiet Haitis zögern Kinder und Studenten wegen noch immer vorkommender Nachbeben weiterhin, Schulen oder Universitäten zu besuchen - selbst in nicht zerstörten Gebäuden. Um nun dennoch so schnell wie möglich wieder mit der Ausbildung von Montessori LehrerInnen fortfahren zu können, arbeiten wir mit hoher Priorität daran, zunächst eine Wohnmöglichkeit für Studentinnen in unserer ländlichen Montessori Vorschule in Liancourt zu schaffen und sodann die zerstörten Vorschulen im Erdbebengebiet zu ersetzen sowie kleine Wohnhäuser für die Lehrerinnen zu errichten.
Ich kann nun potentielle Unterstützer in Europa und in den USA gerne telefonisch erreichen - sofern ich ihre Nummern erhalte.
Peter Hesse

Erste Fotos von unserem Haiti Besuch - 20. bis 27. Februar 2010


Kirche (church) in Leogane

auch (also) in Leogane


Tankstelle (gas station)

Rouine with child


Resteverwertung (search for usables)

Dennoch aktiv (actice eventhough)


Palast Zelte (Palace tents)

städt. Zelt (urban tent)


ohne Worte (without words)

ländl. Zeltlager (rural tents)


School in Leogane

Montessori in Leogane


Project-school

zu erneuern (to replace)


Carol + 2 Lehrer (teacher)

Carol + Lehrer (teacher)


in ex Montessori preschool

outside ex Montessori school


Montessori training center P.-au-P.

P. Hesse traurig (sad)


Montessori in Liancourt

Medizin for Liancourt school


Das Lernen geht weiter

Learning continues in Haiti


Montessori hat Erfolg - succeeds

A film will proove it dennoch

Zurück aus Haiti - 1. März 2010

In weniger als einer Minute Haus und Habe, Familienmitglieder und Freunde zu verlieren. dies erlebten am Dienstag, den 12. Januar, mehr als eine Million Menschen in Haiti. Binnen einer Minute war alles zerstört und das Leben radikal verändert. Viele der mit uns in Haiti verbundenen Montessori Lehrerinnen sind in dieser erschütternden Lage. Sie verloren alles. Einige von ihnen mussten aus ihren Häusern befreit werden und wurden so gerettet. Ähnliches erlitten viele unserer Vorschulkinder und deren Eltern. Wie tausende Haitianer schlafen sie immer noch auf den Straßen und in Parks, in gespendeten oder selbst gebastelten Zelten. Selbst die, deren Wohnstätten verschont wurden, schlafen aus Furcht vor den bisher 52 Nachbeben von Stärke 4,5 und mehr weiterhin in provisorisch errichteten Zelten. Heute, am 1. März bebte die Erde erneut heftig.
Über eine halbe Million Menschen flüchteten aus der Hauptstadt in das Umland zu Freunden oder Verwandten sowie in entferntere Zeltlager. Ihr Stress wird durch Wasser- und Nahrungsmangel sowie durch die hygienische Notsituation vielfach noch verstärkt. Die Hilfslieferungen sind zwar angelaufen, aber noch nicht bei allen Menschen angekommen.

Am 19. Februar flog erstmalig wieder eine privat buchbare Linienmaschine (American Airlines - aus Miami) Port-au-Prince direkt an. Am Samstag, den 20. Januar, dem zweiten "offenen" Tag des Flughafens von Port-au-Prince erreichte das 5-köpfige Team unserer Peter-Hesse-Stiftung Haitis Hauptstadt und erlebte selbst bis zur Rückreise am 27. Januar vier Nachbeben. Wir sahen und dokumentierten das Ausmaß des Desasters, das weit über zweihunderttausend Menschen nicht überlebten.
Noch mehr Menschen wurden verletzt - und traumatisiert. Das trifft die vielen Kinder besonders hart, die nun vielfach in ungewohnter Umgebung und in Zeltlagern leben müssen - ohne Schule. In der Hauptstadt sind 75 % aller Schulen zerstört, In Léogane noch mehr. Wir haben 4 unserer Montessori Partner-Vorschulen sowie das LehrerInnen-Trainigszentrum in Port-au-Prince verloren (s. Foto). 19 unserer Lehrerinnen und ihre Familien sind direkt betroffen. Sie haben nicht nur ihre Arbeit, sondern zumeist auch ihr Zuhause verloren. Sie versammelten sich nun in unserer verschonten Vorschule in Liancourt auf dem Lande, weit außerhalb der Hauptstadt. Das Team der Peter-Hesse-Stiftung lebte dort zwei Tage, besprach eingehend mit ihnen, wie am besten geholfen werden kann, um ihnen selbst - und damit auch den Montessori-Kindern - wieder eine bessere Lebenschance zu bieten.
Die unmittelbaren Ernährungsbedürfnisse unserer PartnerInnen und ihrer Familien wurde während unserer Anwesenheit von der solidarischen Deutschen Welthungerhilfe durch eine große Lieferung von Grundnahrungsmitteln befriedigt. Ein eigener Brunnen der Schule sichert die Wasserversorgung. Wir brachten ein großes Zelt mit aus Deutschland sowie Bargeld zur Überbrückung der kommenden Monate. Als nächstes müssen nun unsere LehrerInnen Arbeits- und Wohnmöglichkeiten erhalten, um ihnen selbst wieder eine Perspektive und den Kindern eine Chance zum Lernen und zur Heilung ihrer traumatischen Erlebnisse zu bieten.
Aus diesem Grund planen wir die Wiedereröffnung der zerstörten Vorschulen und eine unmittelbare Weiterführung der Ausbildung von Montessori LehrerInnen in Liancourt.
Dort auf dem Land, soll die Schule erweitert und ein "Schlafhaus" für 40 Lehrerinnen errichtet werden.

Unsere Vision sieht Montessori-Vorschulen auch in verschiedenen Brennpunkten des Landes, in die viele Hauptstadtbewohner vor weiteren Erdbeben geflohen sind. Dafür bedarf es jedoch nicht nur noch mehr neuer LehrerInnen, sondern auch neuer Mittel zur Schaffung von Möglichkeiten zu heilen und zu lernen. Unser Motto hilft dabei: Es ist DENNOCH möglich!


Vor der Abreise nach Haiti - 16.2.2010

Erstes Foto unseres vom Erdbeben am 12. Januar 2010 zerstörten Ausbildungszentrums für Montessori Vorschul-LehrerInnen in Port-au-Prince - unter einem Foto mit Trainerinnen und Studierenden vor dem Zentrum aus dem Jahr 2004.



Am Nachmittag des 12. Januar wurde Naomis erste Vorschul-Schülerin zu Grabe getragen. Darum war das Zentrum an diesem Tag geschlossen. - Glück im Unglück, denn sonst wären viele Studierende vom Erdbeben während des Nachmittagskurses im Zentrum überrascht und vermutlich getötet worden.



Wenn wir - wie geplant - am Samstag, dem 20. Februar in Haiti ankommen werden, müssen nicht nur wir im mitgebrachten Zelt schlafen, es wird dann auch eine provisorische Trainingsmöglichkeit auf dem Lande außerhalb der Hauptstadt einzurichten sein, damit die Arbeit schnell wieder aufgenommen werden kann und Kindern wieder (Vor-)Schule ermöglicht wird - auch, um ihr Trauma zu lindern.
- Peter Hesse - 16.2.2010

Schulen immer wichtiger für Neubeginn in Haiti. - 1. 2. 2010

von Peter Hesse - nach einem Bericht vom 30.1.10 in "The Wall Street Journal".

Schule ist jetzt besonders notwendig zur Lindering der Not der Kinder Haitis, die auch emotional durch das Erdbeben sehr gelitten haben. Insbesondere die in den Zeltquartieren lebenden Kinder brauchen jetzt - und nicht erst später - dringend Schule, die ihnen Halt gibt, stellte Pierre Michel Laguerre, der Generaldirektor des Haitianischen Bildungsministeriums fest. Außerdem sollen in Haiti schnellstens Hoffnungszeichen für eine angestrebte Normalität des Lebens gesetzt werden, berichten unsere Partner vor Ort.

Wir wollen nun unverzüglich im improvisierten Rahmen der Schule unserer Montessori-Trainerin Naomi Joseph mit der Betreuung und der moralischen sowie der methodischen Stärkung der Lehrerinnen unserer Partner- Vorschulen beginnen, deren pädagogische Arbeitsplätze weitgehend zerstört wurden.
Außerdem will Carol ehemalige Studentinnen, die nur ein "Assistentinnen"-Diplom erhalten hatten, weiter qualifizieren. Für einen Neuanfang braucht Haiti mehr gute LehrerInnen - und wir meinen: auch mehr Montessori Vorschulen.
Wir wollen nicht die Gelegenheit verpassen, den Neubeginn in Haiti mit guter didaktischer Montessori-Qualität zu beeinflussen. Nun gebietet die Not Eile und der Aufbruch bietet eine große Chance.

Nach dem Haiti-Erbeben: Ein Neuanfang ist notwendig und möglich!

Ein Aufruf - von Peter Hesse - 27. Januar 2010

In Haiti herrschen weiterhin Elend und Unsicherheit. Die Zukunft der Menschen ist dort nun nicht nur Thema der Haitianer selbst, sondern auch der solidarischen Weltgemeinschaft.
Nach der hoffentlich bald erreichten Verfügbarkeit der "basic needs": sauberes Wasser, Nahrung, Schutz und medizinische Betreuung ist die Möglichkeit, frühzeitig im Leben mit dem Lernen zu beginnen, auch ein Grundbedürfnis und somit ein Grundrecht.

Montessori Vorschulen sind auch für Kinder in Haiti eine Startchance für eine selbstbewusste erfolgreiche Lebensgestaltung wie für eine eigenständige Entwicklung Haitis. Montessori vermittelt positive Grundwerte und erlaubt die Entwicklung von Grundfähigkeiten.
Dafür arbeitet die Peter-Hesse-Stiftung in Haiti erfolgreich seit 1983.

Es ist viel zerstört. Nach dem verheerenden Erdbeben wussten wir lange nicht, ob unsere haitianischen Montessori Lehrer-Trainerinnen und ihre Studentinnen überlebt haben. Nun wissen wir zumindest: Unsere Trainerinnen und zumindest viele der Montessori Lehrerinnen haben überlebt. Darüber sind wir glücklich - und dankbar. Ungewiss ist leider immer noch das Schicksal einiger in unseren Projekten eigenständig wirkenden Lehrkräfte und ihrer Kinder. Klar ist: Das Montessori LehrerInnen-Ausbildungszentrum in Port-au-Prince sowie einige Vorschulen unserer haitianischen Partner im Erdbebengebiet sind zerstört.
Nun muss es erneut weiter gehen - Mit LehrerInnen-Bildung und neuen Vorschulen auch für Kinder in den Zeltlagern. Wir haben eine konkrete Vision* eines Neubeginns für ganz Haiti, können diese Vision wegen der Größe der Zerstörungen jedoch nicht alleine realisieren.

Als Gründer der Peter-Hesse-Stiftung muss ich nun meine Mitmenschen um Hilfe zu bitten.
Die Erträge der 1983 mit DM 210.000,- gegründeten kleinen Privatstiftung, die erst 2009 im Vorgriff auf mein Testament auf eine Million erhöht wurde, reichen für Haitis Neuanfang nicht aus. Wir, d. h. konkret meine Montessori Projektpartnerin Carol Guy-James Barratt aus Trinidad und unsere Trainerinnen haben seit 1986 über 800 Montessori Vorschullehrerinnen ausgebildet und wir haben Hilfe beim Aufbau von rund 50 einheimischen Montessori Vorschulen für bedürftige Kinder geleistet. Das Montessori Vorschulsystem ist nun in Haiti gut eingeführt. Hauptträger sind die Lehrerinnen und ihre lokalen Gründungsinitiativen.
Ich war dafür 43-mal einige Wochen in Haiti, Carol noch viel öfter und länger. Zur Zeit des Erdbebens am 12./13. Januar 2010 waren wir beide jedoch nicht in Haiti. Wir müssen nun schnellstens erfahren, was aus unseren Schulen im Detail geworden ist. Dann können wir sogleich mit dem Neuanfang beginnen. Das DENNOCH-Prinzip muss erneut siegen - wie schon bisher in Haiti. Darum bitte ich nun um Spenden für den Neuanfang.

Ein Filmteam um unser Vorstandsmitglied Frau Dr. Sabine Uhlen, wird in der letzten Februar-Woche 2010 auf eigene Kosten mit Carol und mir nach Haiti fliegen um zu dokumentieren, was zum Wohle der Kinder in Haiti gerettet werden kann - und muss.
Bis Mitte Februar gespendete Mittel werden von uns dann direkt vor Ort voll eingesetzt.

Peter Hesse - www.solidarity.org - - 27. 1. 2010

Konto der Peter-Hesse-Stiftung: 3156080 - Commerzbank Düsseldorf - BLZ 300 400 00
(Für Spendenbescheinigungen bitte "Haiti Erdbebenhilfe" und volle Spenderanschrift.

*Haiti Montessori-Vision:
Da eine eigenständige Entwicklung eines Landes wie Haiti nur mit selbstbewusst denkenden und sinnvoll handelnden Menschen möglich erscheint, kann und darf es in Haiti nicht dabei bleiben, dass Kinder - wenn sie überhaupt zur Schule gehen können - nur Texte auswendig lernen. Diese "Nachplapper-Didaktik" ist in Haiti eine weitestgehend erhaltene, schlechte Tradition. Ein Neuanfang nach dem verheerenden Erdbeben vom 12./13. Januar muss Menschen in den Mittelpunkt eines zu erneuernden Bildungssystems stellen. Da alle alten, vorhandenen Strukturen buchstäblich in sich zusammengefallen sind, ist dies prinzipiell möglich geworden.
Da jeder Mensch von Natur aus früh im Leben lernt, wenn auch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und mit vielschichtigen Grundbegabungen, muss sich das zu erneuernde haitianische Bildungssystem diesen unterschiedlichen Menschen anpassen. Das leistet die Montessori-Didaktik auf Basis der Montessori-Philosophie vom Wert eines jeden Menschen. Das konnte in Haiti insbesondere durch die Montessori-Vorschul-Initiative der Peter-Hesse-Stiftung in den vergangenen über zwanzig Jahren überzeugend bewiesen werden.
Gute Montessori-Vorschulbildung ist auch unter einfachsten Rahmenbedingungen erfolgreich - und speziell für bisher benachteiligte Bevölkerungsgruppen nötig, wenn ein Land sich "von unten" auf breiter Basis eigenständig entwickeln will - und nur "Entwicklung von unten" ist nachhaltig - (s. hierzu mein Buch "VISION WORKS" in www.solidarity.org ).
Davon bin ich nach einem intensiven Lernprozess in der Praxis fest überzeugt.
Das ist die Basis der konkreten Vision von einem Neubeginn im Bildungswesen von Haiti. Letztlich darf dies nicht mit dem Schulalter von sechs zu Ende sein, sondern muss in einer entsprechenden Primarbildung seine Fortsetzung finden. Das wünschen auch Haitis Eltern.

Daraus ergibt sich eine Vision in zwei Stufen:
1. Breitestmögliche Montessori Vorschulbildung und
2. Aufbau einer Montessori Primarschulbildung.
Das erfordert größeren Einsatz als es von einer "Nicht-Regierungs-Organisationen (NRO)" wie der kleinen Peter-Hesse-Stiftung alleine geleistet werden kann. Aber möglich ist die Realisierung einer derartigen Vision - wenn die sich neu entwickelnden staatlichen Strukturen von den Erfolgsmöglichkeiten solcher Entwicklung überzeugt werden können.

Es darf in einer sich friedlich und gerecht zu entwickelnden Welt nicht zugelassen werden, dass Menschen gute Bildungschancen versagt bleiben, um billige Arbeitskräfte zu sichern. Eine qualifizierte menschliche Entwicklung nur "Eliten" zukommen zu lassen, führt zur Verfestigung von unwürdigen Verhältnissen und zu sozialen Verwerfungen. Dass es diesbezüglich Interessen mächtiger Minderheiten gibt, ist traurige Realität, die öffentlich bewusst zu machen und anzuprangern ist. Gleichzeitig muss die Vision einer guten breiten Grundbildung, wie sie Montessori ermöglicht, mit Nachdruck realisiert werden.
Kurzfristig planen wir, die durch Verlust ihrer Vorschulen arbeitslos gewordenen LehrerInnen in einer unserer ländlichen Vorschulen in einem einfachen Neubau aufzunehmen und dort von unserer Montessori-Direktrice Carol Guy-James Barratt weiterzubilden. Diese Lehrkräfte werden das Rückgrat des Montessori Neuanfangs in Haiti bilden. Ein weiterer Ausbau wird wesentlich von unseren finanziellen Möglichkeiten abhängen. Er ist jedoch real möglich.
Peter Hesse - 27. Januar 2010 - www.solidarity.org

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Neues aus Haiti - 19. Januar 2010
Noch immer bangen wir, Carol und ich, um unsere im Erdbebengebiet tätigen LehrerInnen und die von ihnen betreuten Kinder. Leogane hat sich nun auch als katastrophal geschädigt erwiesen. Dort haben (hatten ?) wir eine neue Partner-Vorschule.
Noch immer keine Nachricht von Naomi Joseph, der Directrice des Montessori-Trainingszentrums in der Rue Clemont im Zentrum der Hauptstadt. Das Trainingszentrum selbst ist zerstört - "crumbled", war die Beschreibung, die Carol über das Internet erfahren konnte. Heliana, unsere Montessori-Trainerin im "mobilen Zentrum" in Jacmel, hat jedoch sicher überlebt. Darüber freuen wir uns riesig. Das Haus, in dem sie wohnte, ist zerstört, unsere Partnerschule, der Trainingsort, schwer beschädigt.
Carol ist seit 2 Tagen in Trinidad (zurück aus Kasachstan, wo ihr Mann derzeit tätig ist). Sie wollte sofort weiter nach Haiti fliegen. Dort dürfen vorerst jedoch nur für Rettungsarbeiten ausgebildete Fachkräfte und Sicherheitspersonal einreisen. Wir hoffen, unsere schon lange vor dem Erdbeben geplante Reise (s. Bericht vom 14. Januar unten) in der letzten Februar-Woche DENNOCH antreten zu können.
Langfristig ist eine gute, früh beginnende Bildungs-Starthilfe für Haitis Kinder eine der Voraussetzungen für einen Neuanfang. Da wir jetzt nicht konkret rettend eingreifen können, planen wir nun intensiv für die Zukunft Haitis. Diese wird nicht ohne mehr Mittel realisierbar sein. Darum weiterhin die Bitte, auch diese nur langfristig wirkende Hilfe nicht zu vergessen. Noch ist Nothilfe dringend notwendig. Darum bleibt es dabei:
Alle seit Jahresbeginn 2010 bis Aschermittwoch (17.2.10) gespendeten Mittel (Konto s. unten) nehmen wir zu 100% direkt mit nach Haiti für den direkten Einsatz im Rahmen unserer Arbeit für bedürftige Kinder.
Weitere Informationen folgen hier - sobald wir sie erhalten. - Ihr Peter Hesse

Erdbeben in Haiti.

DENNOCH neue Startchancen für Kinder.

Wir haben nach den verheerenden Erdbeben bisher vergeblich versucht, unsere haitianischen Projekt-Partner in Port au Prince zu erreichen. Noch wissen wir nicht, ob und inwieweit unsere PartnerInnen und das Montessori LehrerInnen Trainingszentrum Schaden genommen haben. Wir müssen davon ausgehen, dass dies in einigen der mit uns verbundenen Schulprojekte leider der Fall sein wird - in Port au Prince, Carrefour wie in den neuen Projekten in Leogane und in Jacmel. Wir hoffen auf Informationen befreundeter Hilfsorganisationen, insbesondere der Agro Action Allemande (Deutsche Welthungerhilfe), die sofort ein Hilfsteam und zusätzliche Mittel auf den Weg nach Haiti gebracht hat.

Sobald so viele Leben wie möglich gerettet sein werden, muss die Entwicklungs-Zusammenarbeit in Haiti weitergehen. Unsere haitianischen PartnerInnen werden dies auch so sehen. Das DENNOCH-Prinzip muss siegen. Kinder brauchen eine Starchance für ihr schwieriges Leben in Haiti. Nach dem Kampf ums Überleben werden auch wir uns weiter darum bemühen.

Jetzt brauchen alle Hilfsorganisationen noch mehr Hilfe. Wir auch. Darum die Bitte: Wo immer Sie sich engagieren, machen Sie nun verstärkt weiter. Es geht um Trinkwasser, Ernährung und medizinische Versorgung - aber auch um Grundbildung für langfristige Eigenentwicklung. Wir dürfen die von der Weltwirtschaft und nun auch von der Natur erneut gebeutelten Haitianer nicht vergessen. Ein Filmteam um das neue Vorstandsmitglied der Peter-Hesse-Stiftung, Frau Dr. Sabine Uhlen, fliegt in der letzten Februar-Woche 2010 mit unserer Montessori Fachfrau Carol Guy-James Barratt und mir nach Haiti, um zu dokumentieren, was zum Wohle der nächsten Generationen in Haiti gerettet werden kann - und muss. Bis Mitte Februar gespendete Mittel werden von uns dann direkt vor Ort voll eingesetzt. Die Reise des Filmteams und der Film selbst sind vom Team gespendet.

Peter Hesse - www.solidarity.org - 14. Januar 2010

Konto der Peter-Hesse-Stiftung: 3156080, Commerzbank Düsseldorf BLZ 300 400 00
(Für Spendenbescheinigungen bitte "Haiti Erdbebenhilfe" und volle Spenderanschrift.)



Die Zukunft der Peter-Hesse-Stiftung.

von Peter Hesse - Sommer 2009

Nach vollendeten 25 Jahren der selbständigen Peter-Hesse-Stiftung sowie 72 Lebensjahren darf ich nicht nur unseren Freunden und Förderern danken, sondern muss die Zukunft meiner ursprünglich sehr kleinen Stiftung gestalten. Dazu gehört auch eine bessere Nutzung des Internets. Dies ist der erste aktuelle Bericht auf unserer deutschen Homepage.

Das aus einem inneren "wake-up call" in Haiti im Jahre 1981 entstandene Engagement für Kinder wurde seit der Gründung der Peter-Hesse-Stiftung (1983) wesentlich von Carol Guy-James Barratt mitgetragen. Auch haben im Laufe der Jahre einige Freiwillige - insbesondere vor Ort in Haiti - wertvolle Hilfe geleistet. Ich habe dazu die bescheidenen Mittel beigetragen und ergänzend gesammelt sowie das in Haiti Gelernte entwicklungspolitisch genutzt.
Dies wurde nach einem nicht endenden Lernprozess eine Erfolgsgeschichte.

Die von Carol und mir sowie von Irene Dänzer-Vanotti geschriebenen Bücher* dokumentieren diese Entwicklung. In meiner fast dreißigjährigen Zeit als geschäftsführender Gesellschafter der von meinen Vorfahren gegründeten Düsseldorfer Künstlerfarbenfabrik H. Schmincke & Co. hatten wir außerdem wertvolle Hilfe von damaligen MitarbeiterInnen und auch von der Familie Hesse.

Seit meinem Abschied aus der Schmincke-Geschäftsführung und der Konzentration auf die Stiftungsarbeit im Jahr 1998 suchte ich nach Zukunftslösungen für das Haiti-Engagement. Meine ursprüngliche Vision einer zukünftig finanziell tragfähigen Stiftung gemeinsam mit meinen jüngeren Halbgeschwistern, den beiden Miteigentümern im Hause Schmincke, scheiterte schließlich an deren anderen Prioritäten. So galt es, eine andere Struktur für die dauerhafte Fortführung des Haiti-Engagements zu finden. Eine Stiftung ist schließlich bewusst auf Dauer angelegt. Dies erfordert jedoch eine wesentlich stärkere finanzielle Basis für ein professionelles Stiftungsmanagement. Der selbst für den Satzungszweck tätige Stiftungsgründer muss schließlich nicht bezahlt werden.

Um finanziell zu wachsen, habe ich im Jahr 2008 zunächst unter Einsatz meiner im Hause Schmincke angelegten Mittel das Stiftungskapital von rund einhunderttausend auf eine volle Million Euro erhöht. Testamentarisch war dies sowieso vorgesehen. Auch eine Million ist jedoch als finanzielle Basis bei professioneller, fair entlohnter Arbeit für den Stiftungszweck, "die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen in Entwicklungsländern, insbesondere als Überlebenshilfe für Kinder und - wo möglich - als Hilfe zur Selbsthilfe..." zu wenig.

So lange ich noch arbeiten kann, werde ich die Stiftung selbst weiterführen und mit Carols wertvoller Hilfe auch unser Engagement in Afrika erweitern. Dafür reichen die Erträge der einen Million (hoffentlich auch weiterhin angereichert durch einige Spenderfreunde). Danach - wenn ich nicht mehr kann oder tot bin - wird die selbständige Peter-Hesse-Stiftung unter Beibehaltung des Stiftungszwecks in eine neue Treuhandstiftung in der Stiftung der Deutschen Welthungerhilfe (DWHH) umgewandelt. Dies wurde bereits mit der Düsseldorfer Stiftungsaufsicht und mit der Leitung der DWHH geklärt. An Stelle meiner wegen ihrer Interessenskonflikte aus dem Stiftungsvorstand ausgetretenen Halbgeschwister hat der bisherige Geschäftsführer der DWHH, Dr. Hans-Joachim Preuß (der inzwischen in die Geschäftsführung der GTZ berufen wurde) die Funktion eines stellvertretenden Vorsitzenden der Peter-Hesse-Stiftung übernommen. Frau Dr. Sabine Uhlen, eine langjährige Freundin, hat die zweite frei gewordene Vorstandsposition eingenommen. Als Ärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Sozialmedizin wird sie - gemeinsam mit meiner Frau, Isa Hesse, darauf achten, dass die Überführung in eine Treuhandstiftung in der DWHH schon dann erfolgt, wenn ich die Stiftung aus Alters- oder Krankheitsgründen nicht mehr sinnvoll führen kann.
Die Weichen für die Zukunft sind nun so sicher, wie dies möglich ist, gestellt.

Anfang 2009 hat mich das Präsidium der Deutschen Welthungerhilfe in das Kuratorium der DWHH gewählt. Schon seit Beginn des Haiti-Engagements besteht eine enge, fruchtbare Verbindung mit der DWHH bzw. mit ihrer Haiti-Tochter, der "Agro Action Allemande". Deren Haiti-Büro dürfen wir schon seit einigen Jahren als Basis und als Teilzeitbüro nutzen. Mit der Peter-Hesse-Treuhandstiftung kann die DWHH ihre erfolgreiche Arbeit zur Bekämpfung des Hungers in der Welt zukünftig noch intensiver in den zumeist notleidenden Grundbildungsbereich in der Welt ausweiten und ich kann diese Welt mit der Gewissheit verlassen, dass die Aufbauarbeit professionell und qualifiziert weitergeführt werden wird. Meine Frau Isa und auch Carol werden sich somit auch gesichert bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben einbringen können. - Eine runde Problemlösung!
Meine Frau und eine treue Langzeit-Freiwillige, Iris Großmann, entlasten mich in der notwendigen Finanz- und Buchhaltungsarbeit. Ich bemühe mich verstärkt um globale Werbung für hochwertige frühkindliche Bildung in der Politik und in Zusammenarbeit mit der "Association Montessori Internationale (AMI)". Außerdem ist die Welt nicht nur wegen der aktuellen Krisen in einer Aufbruchsstimmung. Globales Bewusstsein wächst, und eine aktiver werdende Zivilgesellschaft engagiert sich für globale Problemlösungen. Dabei nutzt Erfahrung in der Politik und im Management. Auch ich fühle mich zur Mitwirkung gefordert.



* Peter Hesse: Von der Vision zur Wirklichkeit. Von Lernwegen zum Erfolg: von der Möglichkeit, SINN-voll zu leben." 1990 Cogito-Verlag, Kaarst-Büttgen - ISBN 3-00-4473-6

Irene Dänzer-Vanotti: "Es ist DENNOCH möglich! 25 Jahre Engagement von Peter Hesse in Haiti. 2006 Droste Verlag, Düsseldorf - ISBN 3-7700-1245-3.

Peter Hesse (als Herausgeber für die Global Marshall Plan Initiative): "Solidarität, die ankommt! Ziel-effiziente Mittelverwendung in der Entwicklungszusammenarbeit." 2006 - ISBN 3-9809723-8-0

Carol Guy-James Barratt: "Atelier Montessori" (Français) 2007 - ISBN 978-3-9811650 - und
Carol Guy-James Barratt: "Montessori Workshop" (English) 2007 - ISBN 981-3-9811650-1-2
(Beide herausgegeben für Projekte und limitiert vertrieben von der Peter-Hesse-Stiftung, Erkrath.

Peter Hesse: "Vision works. From vision to action. From Haiti to ONE world in diversity. Wake-up calls for change." 2008 Erkrath, Peter-Hesse-Stiftung - ISBN 978-3-9811650-2-9

(Herausgegeben von der Peter-Hesse-Stiftung, Erkrath - aber voll privat finanziert)

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