Gesellschaftspolitisches Engagement ist für mich ganz einfach die Folge eines permanenten, ganzheitlichen Lernprozesses, der über ein sich entwickelndes Bewusstsein zu einem konkreten Tun führt. Wo und wie sich dieses "Tun" manifestiert, wird von der eigenen Lebenssituation sowie dem gesamtgesellschaftlichen Umfeld geprägt. Das Engagement ergibt sich fast wie von selbst (vom Selbst ?) und wird allenfalls durch die eigene Trägheit und Bequemlichkeit gebremst. Ob und inwieweit das jeweilige Engagement die gewünschten Früchte trägt, ist abhängig vom umgebenden Kraftfeld - und ein wenig vom Glück. Keinesfalls darf jedoch Zweifel an den "konkreten" Möglichkeiten einer engagierten Mitgestaltung des Ganzen das Engagement bremsen. Einmischung, Mitgestaltung darf - und muss sogar - versucht werden. Davon bin ich überzeugt.
Für mich führte die eigene Entwicklung über unterschiedliche berufliche und außerberufliche Lernwege (s. Buch "Von der Vision zur Wirklichkeit") nach frühen relativ vergeblichen Reformbemühungen zum Thema "Praxisnähere Betriebswirtschaftslehre" über das "Management-Bildungskonzept" und einigen Marketing-Erfolgen im Familien Unternehmen, der Künstlerfarbenfabrik H. Schmincke & Co. .("Das Unternehmen / Geschichte"), insbesondere zum Engagement in Entwicklungsfragen - s. nachfolgende Seite.Ein Leitmotiv in Emblemform - aus Vorliebe für "runde" Darstellungen:
